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Nebenjob 2026: Wie viel du verdienen darfst, ohne etwas zu verlieren

Mehr verdienen ist gut – solange du nicht an anderer Stelle mehr verlierst. Diese Grenzen solltest du kennen.

Stand: Oktober 2026 · geprüft an den verlinkten Quellen

Die Grenzen 2026 auf einen Blick

Grenze2026Was passiert darüber?
Minijob603 €/Monat
ab 1.1.2027: 633 €
Midijob: Sozialabgaben, dafür voll versichert
Kurzfristige Beschäftigung3 Monate / 70 Tagedanach normal sozialversicherungspflichtig
Werkstudent20 h/Wocheim Semester mehr: Werkstudentenprivileg fällt weg
BAföG-Hinzuverdienst603 €/Monat
ab 1.1.2027: 633 €
BAföG wird gekürzt
Familienversicherung565 €/Monateigene Krankenversicherung, Studis ca. 145 €/Monat
Kindergeld nach erstem Abschluss20 h/WocheKindergeld endet

Beim Minijob gilt für die Familienversicherung die Minijob-Grenze von 603 € (ab 1.1.2027: 633 €). Bereits beschlossene Erhöhungen übernimmt BENORIQ zum Stichtag automatisch.

Mindestlohn

Ab 18 bekommst du mindestens 13,90 € (ab 1.1.2027: 14,60 €) pro Stunde. Ausnahmen: unter 18 ohne Berufsabschluss, Ausbildung, Pflichtpraktikum und freiwillige Praktika bis drei Monate.

Als Azubi jobben

Ein Nebenjob ist erlaubt, wenn er die Ausbildung nicht beeinträchtigt. Du musst ihn deinem Ausbildungsbetrieb melden – verbieten darf er ihn nur aus wichtigem Grund.

Rechne deine Zahlen im Nebenjob-Rechner durch – er zeigt dir, welche Grenze du reißt.

Was steht dir konkret zu?

Der Money-Check rechnet es in 3 Minuten aus – ohne Anmeldung.

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Häufige Fragen

Muss ich für den Minijob Steuern zahlen?
Nein, der Arbeitgeber zahlt eine Pauschalsteuer. Du bekommst brutto gleich netto, nur der kleine Rentenbeitrag geht ab – den kannst du abwählen, solltest du aber meist nicht.
Darf ich zwei Minijobs haben?
Ja, aber zusammen höchstens 603 € (ab 1.1.2027: 633 €) im Monat. Sonst werden beide versicherungspflichtig.

Quellen

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