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Zielgruppe

Vorteile für Alleinerziehende

Alleinerziehende haben die meisten eigenen Ansprüche – und die kürzesten Fristen: Unterhaltsvorschuss gibt es nur einen Monat rückwirkend.

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Das steckt typischerweise drin

Für ein Beispielprofil hat die BENORIQ-Engine 18 passende Einträge gefunden. Dein Ergebnis hängt von deinen Angaben ab – der Check dauert drei Minuten.

  • Kinderzuschlag

    Quelle geprüft

    Bis zu 297 € monatlich je Kind zusätzlich zum Kindergeld – für Familien mit kleinem bis mittlerem Einkommen.

    Wert: bis 297 €/Monat je KindBereich: FamilieQuelle: Bundesagentur für ArbeitStand: Oktober 2026
  • Entlastungsbetrag für Alleinerziehende

    Quelle geprüft

    4.260 € Freibetrag im Jahr plus 240 € je weiteres Kind – über Steuerklasse II schon im laufenden Gehalt.

    Wert: 4.260 € Freibetrag/JahrBereich: SteuernQuelle: Gesetze im Internet – § 24b EStGStand: Oktober 2026
  • Kinderbetreuungskosten absetzen

    Quelle geprüft

    80 % der Kosten für Kita, Hort oder Tagesmutter sind Sonderausgaben – bis 4.800 € je Kind und Jahr.

    Wert: bis 4.800 € Abzug je KindBereich: SteuernQuelle: Gesetze im Internet – § 10 Abs. 1 Nr. 5 EStGStand: Oktober 2026
  • Unterhaltsvorschuss

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    Zahlt der andere Elternteil keinen oder zu wenig Unterhalt, springt das Jugendamt ein – bis zum 18. Geburtstag des Kindes.

    Wert: je nach Alter des Kindes rund 230 bis 400 €/MonatBereich: FamilieQuelle: Familienportal (BMBFSFJ)Stand: Oktober 2026
  • Wohngeld (Mietzuschuss)

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    Zuschuss zur Miete für Haushalte mit kleinem Einkommen – seit Wohngeld-Plus für deutlich mehr Haushalte. Viele Berechtigte stellen keinen Antrag.

    Wert: im Schnitt mehrere hundert Euro im MonatBereich: WohnenQuelle: BMWSB – WohngeldStand: Oktober 2026
  • Entfernungspauschale

    Quelle geprüft

    Seit 2026 zählen 38 Cent für jeden Kilometer der einfachen Strecke – ab dem ersten Kilometer und egal mit welchem Verkehrsmittel.

    Wert: bei 30 km und 220 Tagen rund 2.500 €/Jahr WerbungskostenBereich: SteuernQuelle: Gesetze im Internet – § 9 Abs. 1 Nr. 4 EStGStand: Oktober 2026
  • Kita-Gebühren: Befreiung oder Ermäßigung

    Details prüfen

    Wer Kinderzuschlag, Wohngeld oder Bürgergeld bezieht, kann sich meist von Kita- und Hortgebühren befreien lassen. Regeln setzt die Kommune.

    Wert: je nach Kommune bis zu mehreren hundert Euro im MonatBereich: FamilieQuelle: Bundesagentur für Arbeit – KinderzuschlagStand: Oktober 2026
  • § 35a aus der Nebenkostenabrechnung

    Quelle geprüft

    Hausmeister, Treppenreinigung, Gartenpflege, Schornsteinfeger: Auch Mieter dürfen die Arbeitskosten aus der Betriebskostenabrechnung absetzen.

    Wert: typisch 50–150 €/JahrBereich: SteuernQuelle: Gesetze im Internet – § 35a EStGStand: Oktober 2026
  • Kinderkrankengeld

    Details prüfen

    Ist das Kind krank, zahlt die gesetzliche Krankenkasse Kinderkrankengeld – je Elternteil und Kind mehrere Tage im Jahr, Alleinerziehende doppelt.

    Wert: 90 % des Nettolohns an KinderkrankentagenBereich: FamilieQuelle: Bundesministerium für GesundheitStand: Oktober 2026
  • Sonderkündigungsrecht bei Preiserhöhung

    Quelle geprüft

    Erhöht Strom-, Gas- oder Internetanbieter den Preis, darfst du außerordentlich kündigen – unabhängig von der Laufzeit. Preiserhöhungsschreiben sind deshalb Chancen.

    Wert: Wechsel ohne WartezeitBereich: Verträge & VersicherungenQuelle: Gesetze im Internet – § 41 Abs. 5 EnWGStand: Oktober 2026
  • Altersvorsorgedepot ab 2027 (Riester-Nachfolger)

    Details prüfen

    Ab Januar 2027 fördert der Staat ein Depot mit ETFs und Fonds: 50 % Zulage auf die ersten 360 € Eigenbeitrag, 25 % auf weitere Beiträge bis 1.800 € – dazu bis 300 € je Kind. Kosten gedeckelt, Wechsel aus Riester möglich.

    Wert: bis 540 €/Jahr Grundzulage plus bis 300 € je KindBereich: Rente & VorsorgeQuelle: Bundesfinanzministerium – Reform der privaten AltersvorsorgeStand: Oktober 2026
  • Stromtarif vergleichen

    Marktvergleich

    Wer länger als zwei Jahre nicht gewechselt hat, zahlt meist deutlich über Marktpreis. Grundversorgung ist fast immer die teuerste Option.

    Wert: typisch 150–400 €/JahrBereich: Verträge & VersicherungenQuelle: Verbraucherzentrale – Stromanbieter wechselnStand: Oktober 2026
  • Balkonkraftwerk

    Quelle geprüft

    Stecker-Solar bis 800 Watt: nur noch Registrierung im Marktstammdatenregister, 0 % Mehrwertsteuer, Vermieter müssen grundsätzlich zustimmen.

    Wert: rund 100–200 €/Jahr Stromkosten wenigerBereich: WohnenQuelle: Bundesnetzagentur – BalkonkraftwerkeStand: Oktober 2026
  • Sozialpass oder Familienpass der Kommune

    Details prüfen

    Ermäßigungen für Schwimmbad, Museum, Musikschule, Volkshochschule und Vereine – bei kleinem Einkommen oder Leistungsbezug, teils für alle Familien.

    Wert: je nach KommuneBereich: SozialesQuelle: Sozialplattform des BundesStand: Oktober 2026
  • Internet- und Festnetztarif prüfen

    Marktvergleich

    Nach der Mindestlaufzeit steigen Preise oft automatisch. Seit 2021 kann monatlich gekündigt werden – das verbessert die Verhandlungsposition.

    Wert: typisch 100–240 €/JahrBereich: Verträge & VersicherungenQuelle: Bundesnetzagentur – TelekommunikationStand: Oktober 2026
  • Nebenkostenabrechnung prüfen

    Checkliste

    Jede zweite Abrechnung enthält Fehler. Fristen, Umlagefähigkeit und Verteilerschlüssel lassen sich mit Checklisten der Verbraucherzentrale selbst prüfen.

    Wert: oft 100–300 € RückzahlungBereich: WohnenQuelle: Verbraucherzentrale – BetriebskostenStand: Oktober 2026
  • Steuerfreie Extras vom Arbeitgeber

    Checkliste

    Sachbezug 50 € im Monat, Kita-Zuschuss, Jobticket, Erholungsbeihilfe, Fahrrad-Leasing: Vieles kann der Arbeitgeber steuerfrei statt als Gehalt zahlen.

    Wert: z. B. 600 €/Jahr Sachbezug nettoBereich: ArbeitQuelle: Gesetze im Internet – § 8 Abs. 2 EStGStand: Oktober 2026
  • Privathaftpflicht: Deckung und Familie prüfen

    Checkliste

    Die wichtigste Versicherung überhaupt. Prüfen: Deckungssumme ab 10 Mio. €, Mitversicherung von Partner und Kindern, Schlüsselverlust, Gefälligkeitsschäden.

    Wert: Schutz vor existenziellen Risiken für rund 50–80 €/JahrBereich: Verträge & VersicherungenQuelle: Verbraucherzentrale – PrivathaftpflichtStand: Oktober 2026

Die drei häufigsten Fehler

  1. Unterhaltsvorschuss wird erst beantragt, wenn der Unterhalt monatelang ausgeblieben ist.
  2. Steuerklasse II wird nicht beantragt – der Entlastungsbetrag von 4.260 € kommt dann erst mit der Steuererklärung.
  3. Kinderzuschlag und Wohngeld werden nicht zusammen geprüft, obwohl sie sich ergänzen.

Reihenfolge zählt. Im persönlichen Report sortiert BENORIQ alle Treffer nach Dringlichkeit: Was ab Antragsmonat zählt, was vor einem Auftrag beantragt werden muss, was in die Steuererklärung gehört. Beispiel ansehen · Alle Fristen

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Beispielprofil: 34 Jahre, alleinerziehend, mit Kindern, angestellt, Miete. Stand der Daten: Oktober 2026. Keine Rechts- oder Steuerberatung; maßgeblich sind die verlinkten Quellen.